30 Oktober 2009

Eine Welt ohne Materie

Eine Welt ohne Materie? In wieviel Raum-Dimensionen leben wir? Und was ist Bewusstsein oder Was ist Zeit?

Ist Materie all das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können?


Damit wir uns anderen Menschen mitteilen können, müssen wir die gleiche Sprache sprechen und uns über die Bedeutung der angewendeten Begriffe einig sein.
Besserer Informationsaustausch führt zu besseren Überlebenschancen.

Die Welt ist auf Grund ihrer Unendlichkeit unüberschaubar und kompliziert in ihrem Wesen. Wir sind deshalb gezwungen zweckmässige von unzweckmässigen Informationen zu trennen, um zu Erkenntnissen fähig zu sein.
Mit diesem Artikel möchte ich meine Überlegungen zu dem bereits von Wilhelm Ostwald 1890 vertretenen Energetismus darlegen und weitere Schlussfolgerungen davon ableiten. Wie z.B. die Frage der Existens von Materie.


Zur Wahrheit
Max Planck: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ Wissenschaftliche Selbstbiographie, Leipzig 1948.
Wahrheit ist ein von uns Menschen geschaffener Begriff
und abhängig von unserer Wahrnehmung und deshalb nicht absolut. (T.N.T.)

EINE WELT OHNE MATERIE ?

Warum haben wir solche Schwierigkeiten, unsere Welt zu erklären?
Seit Ewigkeiten bewegt uns (denen mit "Überschuss" an Bewusstseins-Energie, denn ohne Energie keine Bewegung) die Frage nach dem Ursprung und den Zusammenhängen der Welt.
Wir wissen, dass wir alle ein Ergebnis sind, der Wechselwirkung mit dem was uns umgibt.
Wir bestehen laut heutiger Auffassung aus sogenannten 'Partikeln', welche in der Lage sind Bewusstsein zu bilden. Bewusstsein wird meist als ausserhalb der Materie stehend aufgefasst. Während mit dem Panpsychismus behauptet wird, dass allen fundamentalen Dingen mentale Eigenschaften innewohnen.
"Bewusstsein" ist mit "Selbstorganisation" gleichzustellen.
Beides sind Prozesse im Sinne der Wechselwirkung von Energiezuständen.
Ich werde mich in diesem Artikel u.a. dazu äussern, warum Bewusstsein weder ausserhalb noch innerhalb der Materie zu suchen ist. Dazu muss jedoch erst die Frage der "Materie" abgeklärt sein.
Wir wissen, dass unser Bewusstsein Trugschlüssen unterliegt, was einfach auf unsere biologisch begrenzte Wahrnehmung zurückzuführen ist. Deshalb sprechen wir von subjektiven Auffassungen, die selten mit “tatsächlichen” Zuständen übereinstimmen. Deshalb ist Wahrheit weder existent noch absolut.

Die Wahrnehmung ist immer vom Umfeld und den Zusammenhängen bestimmt.
Kurz: Wahrheit ist immer kontextbestimmt.
Ein einfaches Beispiel:
Zwei Personen sitzen sich in einem Restaurant am Tisch gegenüber. Auf dem Tisch steht eine Weinflasche und ein Weinglas. Laut Wahrnehmung von A steht auf dem Tisch nur eine Weinflasche, aber kein Weinglas. Laut Wahrnehmung von B steht auf den Tisch ein Weinglas und dahinter die Weinflasche. Solange A sich weigert, seinen 'Standort'(Kontext) zu ändern, kann - aus der Sicht von A - das Weinglas hinter der Flasche nicht erkannt werden. B sieht sowohl Weinglas und Weinflasche, kann aber nichts dazu aussagen, was sich - aus der Sicht von B - hinter der Weinflasche befindet. Dazu muss auch B erst seinen Standort wechseln.


Wahrheit ist also immer abhängig vom Standort/Kontext der Beobachter.

Verständnis und Einigung über Begriffe und Sprachen
Die Wechselwirkung zwischen Menschen geschieht durch das gegenseitige Mitteilen. Die verschiedenen Sprachen sind jedoch ein Hindernis für die weltweite Mitteilung. Um dieses Hindernis mit seinem unerwünschten Energieaufwand abzuschaffen, haben sich u.a. Wissenschaftler wie Wilhelm Ostwald (Begründer der Energetik) bereits frühzeitig für die Schaffung einer neutralen Weltsprache (z.B. Esperanto) eingesetzt. Bessere Mitteilung bedeutet weniger Energiebedarf, was wiederum besseres Überlebensvermögen bedeutet.

Ich bestrebe mich hier allgemeinverständliche Begriffen zu verwenden. Jede Begriffsbestimmung ist immer eine Festlegung im jeweiligen Sprachgebrauch und kann daher nicht "wahr oder falsch" sein, sondern bloss "zweckmässig oder unzweckmässig". Um uns einer Erklärung des Wesens der Welt zu nähern, ist also zu prüfen, ob unsere bisherigen grundlegenden Begriffe zweckmässig oder unzweckmässig sind.
In der Wissenschaft sind eine unüberschaubare Menge von Begriffen gebildet worden, die für eine Allgemeinverständigung unzweckmässig sind. Für eine Verständigung zwischen Fachleuten sind Fachbegriffe zweckmässig. Für eine sinnvolle öffentliche Verständigung ist es notwendig Informationen auszulesen – unbrauchbare von brauchbaren zu trennen. Deshalb haben spezielle Fachbegriffe für allgemeine Betrachtungen keinen Wert. Sie müssen allgemeinverständlich ”umgesetzt” werden.
Zwei Begriffe, die bei der Verständigung über das Wesen der Welt oft vorkommen, sind:
Begriff Relativ = d.h. sich auf etwas beziehen = verhältnismässig = veränderlich
Begriff Konstante = d.h. ein fester, beständiger Wert = unveränderlich


ZEIT-BEGRIFF
Zeit ist eine von unserem Bewusstsein geschaffene MassEinheit. Zeit ist keine Sache und kann deshalb auch nicht fliessen oder laufen. Wir wenden diese MassEinheit an, um Zustandsänderungen in Bezug auf Orte zu messen. Z.B. der 24-Stunden-Tag als eine Messung der Eigendrehung der Erde mit der Sonne als Bezugspunkt. Einstein wird gerne für seine Aussage zitiert: "Zeit ist das, was man an der Uhr abliest." Uhren sind Zeitmessgeräte, die jedoch bei verschiedenen Antriebsenergien verschiedene MessErgebnissen anzeigen. Mechanische Uhren (angetrieben durch Federwerk o. Gewichtszug) messen langsamer je weiter sie vom Schwerkraftszentrum der Erde entfernt werden, während Atomuhren schneller messen, je weiter sie vom Schwerkraftzentrum entfernt werden. Atomuhren werden durch Energiewechselwirkung von Elektronen angetrieben. Elektronen nennen wir Teilchen in der Atomhülle.

Da unsere Uhren sich auf ihren Antriebsmechanismus beziehen, sind sie niemals aussagekräftig für konstante, also beständige Werte. Deshalb lassen sich aus der Zeitmessung keine Allaussagen oder Naturgesetze ableiten. Die Lichtgeschwindigkeit (im sog. "leeren Raum" - Vakuum) wurde bisher als ein fester (konstanter) Wert bestimmt und bildet eine der wesentlichen Grundlagen der "Einsteinschen Relativitätstheorie" (RT = Theorie zum Verhalten von Raum und Zeit aus der Sicht von Beobachtern, samt Theorie der Schwerkraft als Erscheinung der sog. Raum-Zeit-Krümmung).
Geschwindigkeit ist jedoch immer im Bezug zu den Beobachtern zu sehen und deshalb relativ. Die heutige Wissenschaft behauptet immer noch fälschlicher Weise, Zeit sei ein beständiger (konstanter) Wert. Theorien, die auf einer falschen Wahrnehmung beruhen, können nicht als zweckmässig anerkannt werden.
Dass "Zeit" nur eine Sinnes-Täuschung des Menschen ist, dass haben bereits die Weisen der alten Hochkulturen in Asien erkannt.

(RAUM-BEGRIFF siehe "Unsere 6 Dimensionen")

MATERIE-BEGRIFF

Im Grunde kann man sich Materie als eine Art von "kondensierter" = also "sich verfestigter" Energie(=Kraft) vorstellen. So wie sich beispielsweise Wasserdampf zu flüssigem Wasser und wiederum zu festem Eis ändern kann, genauso nimmt Energie/Kraft verschieden Formen von Erscheinungen an, je nach Energie"verdichtung".
Bisher nutzen wir in der Wissenschaft den Begriff Materie für Objekte mit einer Ruhemasse ( = fester Wert der Masse), während wir Bereiche, die keine Materie enthalten, bisher als "leeren Raum" - als Vakuum bezeichnen.
Es ist bisher jedoch niemals echtes Vakuum nachgewiesen worden.
Licht wird bisher als elektromagnetische Welle ohne(!) Ruhemasse bezeichnet und wurde bisher nicht dem Materiebegriff zugeordnet. Während wir doch gleichzeitig behaupten, die Photonen wären Licht-Teilchen, was bisher die Erklärung von Licht zu einem klassischen Widerspruch der Wissenschaft macht. Siehe hierzu auch "Was sind Wellen?"

"Materie" besteht laut bisheriger Auffassung aus Atomen (griech.= das Unteilbare) mit Atomkern und Elektronenhülle. Teilchen kleiner als Atome versuchen wir mit Hilfe der Quantenmechanik QM zu beschreiben (QM = Theorie, die Vorgänge im atomaren/ subatomaren Bereich beschreibt). Zur Beschreibung der Eigenschaften der Materie verwenden wir Begriffe wie z.B. fest, flüssig, weich, gasförmig, Plasma, Dispersionen (Mischzustände, die versch. Arten v.Molekyle beinhalten), Cluster (Übergangszustand von Atomhaufen/Molekylhaufen zum festen Körpern) oder Teilchen-Strahlung (d.h. schnell bewegte Atome). Gegenwärtig herrscht in der Naturwissenschaft immer noch eine widersprüchliche Auffassung vom Wesen der Teilchen und der Strahlung.


Wellen sind Ausdruck von Wechselwirkung zwischen Energiezuständen. Das StrömungsBild hier zeigt das Ergebnis der "Reibung" zweier unterschiedlicher Energiezustände.


Der Energetismus räumt diesen klassischen Widerspruch ganz einfach aus dem Weg. Weil Teilchen und Strahlung beides Erscheinungen von Energie sind. Weder Teilchenerscheinung noch die Strahlungserscheinung sind Dinge. Sie sind beide nur Eigenschaften von Energie.
Die Naturwissenschaft geht immer noch von einer bisher nichterklärbaren „Entstehung“ / ”Vernichtung” der Materie aus, z.B. durch einen BigBang, und wir haben Vorstellungen von sogenannter Schwarzen Löchern und von Antimaterie entwickelt. Antimaterie ist u.a. eines der Forschungsziele beim aufwendigen Schweizer LHC-Projekt des CERN.
(LHC = Large Hadron Collider, Gerät zur Teilchen-Kollision in der Hochenergieforschung, CERN = European Organization for Nuclear Research)

BigBang-Theorie = Kreativismus = Unwissenschaftlich

Wir haben seit langem das Energieerhaltungsgesetz als das fundamentalste Naturgesetz erkannt und unterrichten es an allen Schulen. Nirgends wird z.B. ein Materieerhaltungsgesetz gelehrt. Denn es existiert keine Gesetzmässigkeit der Erhaltung der Materie, denn sie ist nur eine ERSCHEINUNG der Energie, genauso wie Masse oder Farbe auch keine Dinge sind, sondern nur Eigenschaften von Energie.

Energiezustände in der Natur können verschieden in Erscheinung treten, z.B. mehr körperlich wie fest, weich, flüssig oder weniger körperlich wie z.B. als Gas oder als Strahlung. Energieerscheinungen können niemals einen negativen oder Null-Zustand haben. Vakuum würde einem energieleeren Raum entsprechen und kann es deshalb nicht geben. Wilhelm Ostwald (deutsch-baltischer Chemiker und Philosoph, 1853-1932, Nobelpreisträger 1909) versuchte bereits mit der Energetik eine philosophische Lehre zu entwickeln, und vertrat damit bereits seit 1890 die Auffassung, Energie sei die Primärsubstanz und Materie nur eine Erscheinungsform derselben.

Das Problem der heutigen Wissenschaft ist leider immer noch das "falsche" Verstehen von Primärsubstanz. Materie gilt dort fälschlicherweise als Primärsubstanz und die Energie wird als Eigenschaft materieller Objekte verstanden.
Das ist der Widerspruch zwischen Materialismus und Energetismus.
Laut Materialismus existiert Energie nicht unabhängig von Objekten. Ohne Objekte keine Energie? Wir befinden uns scheinbar in dem Dilemma der Frage: Was war zuerst da: Huhn oder Ei?
Dabei ist diese Frage doch eigentlich gar nicht so schwer zu beantworten. Das Ei war zuerst da und später kam erst das Huhn! Laut unserem heutigen Evolutionsverständnis hat sich der Vogel von den eierlegenden Reptilien entwickelt. Also versteht jeder, dass das Ei vor dem Huhn existierte.
In Bezug auf die Diskussion von Materie und Energie, kann es eigentlich nur zur Schlussfolgerung kommen, dass Energie das Grundlegende ist, aus der sich für uns wahrnehmbare Erscheinungen bilden können, wie z.B. Farbe, Temperatur, Masse oder Teilchen = Materie. Teilchen sind im Grunde nur ein Ausdruck von einer bestimmten Energiedichte.

Wir sollten uns fragen: Wenn wir Materie einen Zustand der Energie nennen, ab wann beginnt dieser Zustand und wo endet er? Ähnlich wie die Frage: ab wann ist ein Körper fest, oder ab wann ist er weich oder flüssig? Die sogenannten Kippzustände verlaufen nicht scharf.

'Materie' ist nur Ausdruck von verschiedener Energie, nichts anderes.

So wie es für Eigenschaften wie z.B. der Farbe ROT kein AntiROT geben kann, so kann es für die Eigenschaft Materie keine Antimaterie geben.
Unsere Welt ist nicht eine Welt von Materie - Antimaterie, der Farbe Rot - Blau, sondern einzig und allein eine Welt der ständiger Wechselwirkung von Energiezuständen zur Erhaltung des Gleichgewichtes, die uns immer in verschiedener Weise in Erscheinung treten.

Energieerhaltung ist die Allaussage zur Natur. Darauf baut sich alles weitere auf.

Was wir z.B. Partikel/ Stoffteilchen nennen, ist nicht Materie, sondern einfach eine "Erscheinung von Energie" .

MATERIE (im Sinne von Stofflichkeit) IST NICHT EXISTENT.

Die Behauptung, dass Energie das Primäre der Welt ist, lässt sich an allen Erscheinungen in der Welt nachprüfen, einschliesslich unseres eigenen Körpers. Wo unsere Suche nach dem Weltverständnis anzufangen hat.
Wenn wir davon ausgehen, dass unsere Welt ewig und unendlich ist, dann erübrigt sich auch die Frage des Ursprunges der Energie. In der Unendlichkeit gibt es keinen Ursprung.

Das bedeutet gleichzeitig, dass unsere wahrgenommene Welt (laut Elastischem Weltbild) nur ein Teil von anderen unendlichen Strukturen ist. Eben so wie ein einzelner Regentropfen in einem gigantischen unendlichen Wolkenbruch.

"Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menscheit weiterleben will."
... sagte Einstein, ohne jedoch selber neu zu Denken.
Sein Beitrag zur Menschheit war DESTRUKTION = Entwicklung von A-Waffen.

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