30 Oktober 2009

Multivers

Dieser Beitrag befindet sich in einem Vorgang ständiger Überarbeitung.
Im Mittelalter glaubten wir Europäer die Erde sei eine Scheibe und der Mittelpunkt der Welt. Heute glauben wir, die Welt besteht aus Atomen und wurde von einem BigBang erschaffen. Ist dies die endgültige Wahrheit?


DAS ELASTISCHE WELTMODELL

Elastisch bedeutet: umkehrbar auf eine einwirkende Kraft reagieren
Die grossen Denker der griechischen Antike, wie Epikur, Demokrit oder Heraklit lehrten bereits die Unendlichkeit der Welt, selbst wenn der griech. Begriff "Atom = das Unteilbare" doch dazu sehr im Widerspruch steht. Der "Kampf der Gegensätze" wurde als die Antriebskraft für ewiges Entstehen und Vergehen angesehen. Auch andere alte Kulturen haben das Wesen der Welt als einen unendlichen und ewigen Prozess der Energieerhaltung erkannt.
Lass uns versuchsweise unsere Welt am vereinfachten Beispiel eines Wassertropfens veranschaulichen. Er ändert bekanntlich seinen Zustand, sobald Energie zugeführt wird. Er verdampft, weitet sich aus, entfernt sich vom Schwerkraftzentrum der Erde und steigt als Dampf in die Höhe. Aber nur so lange bis er irgendwann soviel der ursprünglich zugeführten Energie wieder verloren hat, dass er sich von Neuem zusammendrängt und hungrig wieder zur Mutter Erde zurückkommt. Eine Energiezustandsänderung führt zur Änderung der Erscheinung. Aus Tropfen wird Dampf und aus Dampf wird wieder Tropfen oder Kristall oder Eis.


Wassermolekyle sammeln sich um Staubpartikel in der Atmosphäre. Die Staubpartikel haben grössere Energie = grössere Schwerkraft und ziehen Wassermolekyle mit geringerer Schwerkraft an. Mit zunehmender Ansammlung von Wassermolekylen wird ein neuer Tropfen gebildet und gerät mehr und mehr in den Einfuss der Erdeanziehung. Ist der Tropfen gelandet, dann wiederholt sich der Zyklus von Neuem. Bei Energiezufuhr Ausweiten, Aufsteigen weg vom Schwerkraftfeld, bei Energieverlust Zusammendrängen und dem nächstgelegenen Schwerkraftfeld entgegenfallen....
Der sogenannte 'Welt-Tropfen' ist nur einer von unendlich vielen 'Tropfen' in einem Regenschauer. Die 'Welt' in unserem Tropfen hat also unendlich viele Parallelitäten mit den unendlich anderen Regentropfen und folgt dem gleichen Vorgang. Eine Welt in einem wiederum grösseren System von Multiwelten, welche aber auch wieder nur Teile eines noch grösseren Systemes von Multiwelten sind. Also eine Art 'Verschachtelung' von Welten in Welten.
vom Mikrokosmos ... >... >... > Unendlich kleine Energiezustände > subatomare Erscheinungen > Atom > Wassermolekyl > (über Mesokosmos) Wassertropfen > Atmosphäre > Erde > Sonnensystem > Galaxe > Universum > Multiwelten >... >... >... ... zum Makrokosmos
Das Wesen Welt oder Multiwelten unterliegt dem Energieerhaltungsprinzip. Deshalb wirken die Welten und Multiwelten aufeinander ein. Zum Beispiel auch durch eventuelle Zusammenstöße, die entsprechend die aufeinander treffenden Welten gegenseitig aufspalten und dabei Energie umwandeln. Ob solch ein Weltenzusammenstoß unsere unmittelbare Welt hervorgebracht hat, kann mit guten Grund niemand wissen.
Die beobachteten so genannten Gammastrahlen brauchen kein Beweis für einen BigBang zu sein, sondern können genauso nur Zeugen von weltinnerer Energieveränderung sein, als eine Wirkung von äusserer Energieeinwirkung.
Bisherige Theorien unserer derzeit beobachteten Kosmosausweitung als Folge eines BigBang, sind unzulänglich. Die Ausweitung bezeugt alleine, dass wir uns in einem Zustand der Energiezuführung befinden.
Andere abgewandelte Theorien (u.a. v.Martin Bojowald) gehen davon aus, dass die Welt sich vor dem BigBang zusammendrängte bis zum Urknall. Diese Theorie geht von einem zyklischen Wesen der Welt aus, also dass unsere Welt sich periodisch zusammendrängt, explodiert, ausweitet, um schliesslich wieder zusammenzufallen. Sie ist jedoch auch unkomplett und verkehrt.
Die Unzulänglichkeit dieser Theorie liegt darin, dass sie sich alleine auf eine (unsere) Welt stützt. Sie vernachlässigt dabei völlig alles ausserhalb unserer Welt. Eine Welt kann nicht alleine im "leeren Raum" existieren, wie bisher behauptet. Deshalb suchen wir ja so verzweifelt nach dem Antistoff.
Laut bekannter Logik der Energieerhaltung, kann "Raum" sich nur auf Grund von Energieeinflüssen verändern. Das bedeutet, dass die Veränderung unseres Universums eine Folge von äusserer Energiewirkung ist.

Wir können uns sehr vereinfacht einen Raum gefüllt mit Luftballons vorstellen. Wenn ein Ballon sich ausweiten soll, dann erfordert dass entsprechende Energiezufuhr von aussen. Seine Ausweitung hat jedoch Einwirkung auf den ihm umgebenden Raum, der sich dabei zusammendrängen muss um das Gesamtgleichgewicht zu erhalten. Unser Ballon kann sich also nur solange Ausweiten, wie die dafür benötigte Energie zugeführt wird. Ab einem bestimmten Punkt wird der äussere Widerstand jedoch so unüberwindbar gross, dass eine Umkehrung des Vorgangs einsetzt. Die unserem Ballon zugeführte Energie geht dabei an die umliegenden Ballons über - oder besser ausgedrückt - sie geht dorthin zurück. Denn alles ist ein Vorgang des Wechselwirkens.
Es ist nicht korrekt, wenn unsere unmittelbare Welt als eine isolierte Welt betrachtet wird. Sie ist nur ein Teil des gesamten unendlichen Raumes. Vergleichbar mit einem kleinen Wassertropfen in der grossen Welt.
Eine Theorie darf nicht einfach und logisch sein, denn dann wird sie von der Wissenschaft abgelehnt. Sie sollte möglichst kompliziert sein und nur mit unverständlichen Fachbegriffen gefüllt sein, damit es schwerfällt sie zu begreifen und ihr zu widersprechen.
Das Problem unseres bisherigen Weltverständnisses liegt auch in der Denkweise: "Was sich nicht mathematisch errechnen lässt, existiert nicht".
Wenn wir beispielsweise nicht errechnen könnten, dass unsere Erde rund ist, dann muss sie eine Scheibe sein. Denn Mathematik bedeutet uns inzwischen mehr als die reine Beobachtungsfähigkeit.
Kann man mit smarten Rechenkünsten eine Behauptung "beweisen" die nirgends beobachtet werden kann, dann wird die Behauptung als Wahrheit betrachtet.
Logisches Erkennen von Zyklen, die uns Menschen schon immer und überall umgeben, wird von der Wissenschaft schlicht vernachlässigt.

Lässt sich das elastische Modell auf den Mikrokosmos übertragen?
Auch hier können wir das kreisende/ zyklische Wesen der Welt beobachten oder ahnen. Nur im Gegensatz zum verhältnismäßig langsamen Vorgang im Makrokosmos (große Welt), verlaufen die Vorgänge im Mikrokosmos (kleine Welt) so unfassbar schnell, dass unser Wahrnehmungsvermögen einfach auf der Strecke bleibt. Und wenn wir nicht wahrnehmen können, dann fangen wir am besten mit mit mathematischen Gleichungen an. Den Mathematik ist angeblich die Wahrheit.

Auf Grund der schnellen Vorgänge erscheint uns im Mikrokosmos nur ein verschwommenes, wellenartiges Bild der Energieänderungen.


Es wird nicht möglich sein, jemals den absolut kleinsten Energiezustand zu finden. Das liegt einfach an der Unendlichkeit der Welt in beide Richtungen. Beim Makrokosmos stoßen wir ähnlich auf die Grenzen unserer Wahrnehmung, und zwar mit unseren Beobachtungen des so genannten "schwarzen Horizontes" der unser Universum zu umgeben scheint. Der Grund warum der Wahrnehmungshorizont schwarz erscheint, liegt nicht darin, dass dort NICHTS ist, sondern daran dass die Objekte - sprich: Energiezustände, sich schneller von uns wegbewegen, als wir sie wahrnehmen können. Also mit Überlichtgeschwindigkeit. Könnten wir uns hinterher-zoomen, also schneller Schauen, dann würden wir auch etwas sehen. Auf Grund der zunehmenden Ausweitungsgeschwindigkeit des Universums, sind uns natürliche Grenzen der Wahrnehmung gesetzt.
Die Ausnutzung von neuem Wissen über verknüpfte Energiezustände kann uns möglicherweise in Zukunft die Werkzeuge geben, um Informationen selbst aus Entfernungen hinter dem schwarzen Horizont zu gewinnen. Die Verknüpfung ist eine gleichzeitige Erscheinung. Diese Form von Teleportation von Informationen - sprich: Energiezuständen, scheint heute noch unrealistisch, kann sich jedoch bald als praktisch anwendbar herausstellen. Wer hätte sich vergleichsweise vor 100 Jahren einen Begriff vom Mobilen Internet auf einem Handy machen können? Nicht einmal Jules Verne (frz. Sci-Fi Verfasser, 1828-1905).
Das elastische Weltmodell entspricht am besten unseren Beobachtungen der Welt..

Neue Entdeckungen - Wahrnehmungen im "kleinen" Kosmos sowie im "großen" Kosmos werden unser Weltbild ständig von neuem beeinflussen.

Wahr-Heit hat bekanntlich mit Wahr-Nehmung zu tun. Die Wahrheit ist deshalb immer veränderlich. Es geht uns also darum, unseren Sinn stets für neue und alternative Sichtweisen offenzuhalten, damit wir uns nicht durch einseitige (einsteinige) Ansichten die Wahrnehmung der Welt begrenzen.
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