30 Oktober 2009

Bewusstsein & Energie

Begriff:
Bewusstsein = abgeleitet von "Wissen" = abgeleitet von "gesehen haben", also ein Wahrnehmungs- und Bewertungsvorgang.
Wenn wir davon ausgehen, dass Materie - so wie z.B. Farben nicht bestehende Dinge sind, sondern nur ein Zustand von Energie ist, wie erklären wir uns dann das Leben an sich oder das Bewußtsein? Ist Leben und Denken überhaupt ohne Materie möglich?
Meine Betrachtungen sind bewusst sehr allgemein gehalten, was bei Fachleuten wegen ihrer Denkgewohnheit in Fachausdrücken ganz natürlich als ungewohnt empfunden wird. Jedoch ist es notwendig, um das allgemeine Wesen zu erkennen, dass die vielschichtigen Vorgänge der Biochemie oder Molekularbiologie auf eine für Alle verständliche Ebene übersetzt werden.
Biochemie (Chemie des Lebens) ist vereinfacht ausgedrückt die Erforschung von StoffWechsel und InformationsWechsel in lebenden Gefügen. z.B. Eiweissen und ihren Bestandteilen, Zellen usw.
Molekularbiologie ist vereinfacht ausgedrückt die Erforschung der Lebenszusammenfügung (Biosynthese), Wechselwirkung zwischen den Erbanlagen (DNA) und den Eiweissen (Proteinen).

Das BEWUSSTSEIN als
"Erscheinung der Wechselwirkung von Energie"
Seit jeher unterscheiden und trennen wir Materie und Bewußtsein. Da ich Anhänger der Auffassung bin, dass die so genannte Materie und Bewusstsein nur zwei unterschiedliche Erscheinungen des Selben - sprich von Energie - sind, ist eine Trennung von Materie und Bewusstsein nicht zweckmässig.
Bei Vorgängen des Bewusstseins sprechen wir
  • von EnergieWahrnehmung mit unseren Sinnesorganen,
  • von EnergieZergliederung (Analyse) im Nervensystem, zum Zecke der AusWertung
  • von EnergieErinnerung in Nervenzellen (das Ver-Innern-lichen = 'Einbrennen' von Informationen in Nervenstrukturen zwecks WiederErkennung, die so genannten "EinDrücke")
  • von EnergieRückverhalten (Reaktion) durch Abgabe von EnergieAnstössen (Impulsen) an unsere Zellgefüge/ Umwelt.

Bewußtsein ist also nichts anderes als ein Ausdruck ständiger Wechselwirkungen von Energie. Was wir gebräuchlich als vielschichtigen (komplizierten) "Vorgang" in Nervenzellengefügen nennen.

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Was ist Bewußtsein und welche Rolle hat Bewusstsein?
Bewußtsein ist ein Vorgang des "Sehens"/ Wahrnehmens = Messens und des Zerlegens / AusWerten der wahrgenommenen In-Formation (= Energie "in" einer bestimmten "Form"). Das Messen (Sehen, Empfinden, Fühlen) ist ein Vorgang des Wechselwirkens von äußeren Energiezuständen mit den inneren Energiezuständen unserer Zellgefüge. Die Rolle des Bewußtseins ist nichts anderes als - dem Energieerhaltungssatz entsprechend - das Gleichgewicht der im Körper befindlichen Energiezustände aufrechtzuerhalten. Der Drang nach Energieerhaltung ist überall zutreffend und gilt für alle Energiezustände.
Dank der Bewußtseinsfähigkeit sind wir in der Lage, dem Körper die notwendige Energie zuzuführen. Versagt das Bewußtein und kann das Energiegleichgewicht des Zellgefüges nicht aufrechterhalten werden (z.B. wegen Nahrungsmangel, Krankheit, Körperverletzung, Alterung usw.), so geht der Körper in seine ursprünglichen Energiezustände zurück, was wir den Vorgang des Zerfalls nennen. Oder "Aus der Erde sind wir genommen, zur Erde sollen wir wieder werden."
Wenn wir erkannt haben, dass Materie nicht besteht und alle Erscheinungen in der Welt nur Ausdruck von Wechselwirkungen von Energiezuständen sind, dann wird uns verständlich, dass Bewußtsein auch nur eine Erscheinung von Energiezuständen ist. Und zwar die wichtigste für unser Überleben!
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Das Lesen dieses Wortgefüges (Textes) ist nur eine Wahrnehmung von unterschiedlicher Lichtenergie (in Form schwarzer Punkte auf weissem Hintergrund). Die Eigenschaft dieser Energie wird – vereinfacht ausgedrückt - über die Augen gesehen/gemessen und im Gehirn ausgewertet. Ohne Energie kein Messen, Auswerten und Rückverhalten.
"Denken" ist die Wechselwirkung von Energiezuständen.
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Der Energiezustand deines Bewußtseins wird je nach Energiezufuhr gestärkt oder geschwächt. Eine Überbeanspruchung deines Bewusstseins wird als WIDER-stand empfunden. Ganz natürlich wird dein Bewusstsein versuchen, diesem Widerstand auszuweichen.
Genauso wird dein Bewusstsein durch fremdes Bewusstsein (Energie) beeinflusst. Entweder durch direkten Körperkontakt oder “Augenkontakt” oder Schall oder durch eine Art Telepathie (?). Also immer durch Formen von Energiewechselwirkung.
Telepathie (Fernfühlung/Fernübertragung von Information) wird erklärt als eine Art Informations-(sprich. Energie-)übertragung ohne scheinbar sichtbare(?) Wechselwirkung, also Wechselwirkung, die wir z.Z. nur bloss noch nicht erklären können.
In der Quantenforschung (Quant = (bisher) kleinstes Teilchen) befasst sich der Forschungsbereich der Fernübertragung (Teleportation) mit Informations-(Energie-)übertragung mittels der so genannten ”Verknüpfung” zwischen zusammengehörigen ortsunterschiedlichen Teilchen. Was in der Grundidee der Telepathie ähnelt.
Die Streitfragen der heutigen Teilchenforschung liegen in der schwierigen Beobachtung der Vorgänge, die eine so hohe Geschwindigkeit haben, dass sie von uns nicht genau wahrnehmbar sind. Ähnlich wie beim Kinofilm, wo wir nur Bewegungen wahrnehmen und nicht die einzelnen Bilder des Filmes. Da wir die schnellen Vorgänge auf Teilchenebene bekanntlich nicht einfach anhalten können, um sie näher zu untersuchen, ist es fraglich, wieviel Nutzen die Teilchenforschung auf Quantenebene heute für die Bewältigung unserer gegenwärtigen erdumfassenden Herausforderungen hat. Können wir Hunger und Konflikte mit der Quantenforschung bewältigen? Wer weiss, vielleicht können wir es sogar - irgendwann in ferner Zukunft ...
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LEBEN ohne Materie?
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Wenn ich behaupte, dass es keine Materie im gewohnten Sinne gibt, dann müssen wir uns nun fragen, wie die Erscheinung des "Lebens" dann erklärt werden kann. Leben ist ja bisher auf Grundlage von Bausteinen der Materie angenommen. Da Materie laut meiner Auffassung nicht besteht, kann Leben nur als die höchst entwickelste Erscheinung von Energiewechselwirkung erklärt werden. Alle Organismen (Sammlung von Ganzheiten) handeln / wechselwirken mit ihrer Umwelt, d.h. mit anderen Energiezuständen, zum Zweck der eigenen Energieerhaltung. (Organ: von griech. = Werkzeug, Glied, Teil)
Unser Körper besteht aus Gliedern, diese aus Atomen, die wiederum aus Teilchen bestehen, die wiederum nur Erscheinungen von noch kleineren Energiezuständen sind. Wir sind ein vielschichtiges Gebilde von unendlich vielen Energiezuständen, die sich zwecks besten Energiegleichgewichtes in verschieden Formen "zusammengefügt"(organisiert) haben.
Die Haupteigenschaften, die wir Lebewesen zuschreiben, sind:
  • "Energiewechsel" = Aufnahme, Verarbeitung, Abgabe von Energie = Energiegleichgewicht
  • "Wachstum" = Körperzustandveränderung = Energiegleichgewicht
  • "Bewegung" = Plasmaströmung (Plasma gr. =Gebilde), Wachstum, Ortsveränderung = Energiegleichgewicht
  • "Reizbarkeit" = selbsttätige Rückwirkung auf Energieeinflüsse = Energiegleichgewicht
  • "Erinnerung" = Speicherung von Energieeinwirkung zwecks Verbesserung des Energiegleichgewichtes
  • "Entwicklung" = Bewegung vom Niederen zum Höheren zwecks Verbesserung des Energiegleichgewichtes
  • "Fortpflanzung" = Übertragung v. (genetischer) Energie-Informationen zwecks Arterhaltung / Artengleichgewicht

Ziel der Fortpflanzung ist im Tier- und Pflanzenreich bekanntlich die Aufrechterhaltung des "biologischen" (=energetischen) Gleichgewichtes. Wir wissen was passiert, wenn sich eine Tierart übermäßig vermehrt. Sie geht daran zu Grunde, weil sie ihre verfügbaren Nahrungsvorkommen (Energie) ausschöpft. Nahrungsmangel führt - wie wir alle wissen, zu Krankheiten und diese führen zum Aussterben, bis sich die Anzahl der Tiere wieder in ihrem Gleichgewicht befindet. Für die Art Mensch gilt das Gleiche.

Überbevölkerung muss mit besserer Energieausnutzung ausgeglichen werden, um unser Überleben zu sichern und das Energie-Gleichgewicht zu erhalten.

Das Wechselwirken bei nichtlebenden Erscheinungen

Die Wechselwirkung von Energie zwecks Energieerhaltung gilt jedoch für alles, somit auch für nichtlebende Erscheinungen. Nichtlebende Erscheinungen zeigen auch Grössenzunahme oder Abnahme, sowie Formen der Bewegung je nach Abhängigkeit mit einem Energiewechsel. Die 'Reizbarkeit' erscheint in Form von Widerstand bei Energieeinwirkung.

Wir alle die einen Computer benutzen, haben erkannt, dass auch nichtlebende Erscheinungen wie Computer die Fähigkeit zur Erinnerung, zur Auswertung und zur Rückwirkung haben. Das entspricht im Grunde dem Wesen von Bewußtsein, selbst wenn auch auf einem anderen Niveau als unserem menschlichen Bewußtsein. Genauso haben viele von uns auch schon erkannt, dass einige nichtlebende Erscheinungen die Fähigkeit der Fortpflanzung / Vermehrung haben. Computerviren (virus=lat. Gift) vermehren sich selbständig, weil ihre "Anweisung/Steuerung" dies bestimmt. Genauso wie die Anweisung unserer Erbanlagen uns dazu steuert, uns fortzupflanzen oder zu vermehren. Dass der Mensch Computerviren erschaffen hat, das ändert nichts an der Tatsache, dass sie sich selbsttätig kopieren können.

Wer hat uns programmiert = wer steuert uns? Ein Gott oder das überall geltende Naturgesetz zur Energieerhaltung?

Da sich das Leben laut heutiger Auffassung aus den nichtlebenden Erscheinungen entwickelt haben soll, muss die Entwicklungsfähigkeit auch auf nichtlebende Erscheinungen geltend gemacht werden.

Mit der Erschaffung von Robotern (von slaw. rabota=Arbeitern) wird die Grenze zwischen lebenden und nichtlebenden Erscheinungen ständig mehr unscharf. Wenn Roboter (künstl. Arbeiter) im Stande sind, selbsttätig auf äußere Zustände einzuwirken, um sich zwecks Selbstzuerhaltung mit Energie zu versorgen und um sich zu vermehren, dann haben sie den Zustand von "Lebewesen" wohl erreicht.

Der grundlegende Unterschied zwischen lebenden und nichtlebenden Erscheinungen liegt darin, dass lebende Erscheinungen die Fähigkeit des selbsttätigen (aktiven) Einwirkens besitzen, zum Zweck der eigenen Energieerhaltung. Nichtlebende Erscheinungen weisen nur untätige (passive) Bewegungen auf, verursacht durch die Einwirkung äußerer Energie.

LEBEND = Nutzung von Energie zur Einwirkung auf äußere Zustände zwecks eigener Energieerhaltung.

NICHT-LEBEND = nur eigene Zustandsänderung verursacht durch äußere Energi.

Alles ist in stetiger Veränderung.
So auch dieser Beitrag.

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